KEIKO Kabuse-Cha

KEIKO Tee, Kabuse-Cha

KEIKO - Kabuse-Cha

Halbschatten-Tee:

Keiko Kabuse-Cha - Japanischer Halbschatten-Tee.

Die Beschattung der echten Teepflanze zur Steigerung der Qualität hat in Japan eine lange Tradition. In der Region Kagoshima im Süden Japans mit ihrem noch tätigen Vulkan Sakurajima werde die Teesträucher in guten Anbaulagen mit speziellen Netzen (japanisch: Kabuse) beschattet. Die Netze werden von Hand aufgelegt und lassen noch die Hälfte des Sonnenlichts durch. Der Aufwuchs im Halbschatten kommt den natürlichen Lichtbedingungen des wilden Teestrauchs am nächsten. Halbschattentee bildet mehr Wirkstoffe und ein besonders duftig-frisches Aroma.

Das KEIKO-Verfahren
Das wichtigste Qualitätsmerkmal bei der Erzeugung von KEIKO-Grüntee ist der Erhalt der Inhaltsstoffe des frischen Teeblatts. Durch eine optimierte Art der Dämpfung öffnen sich Blattporen und der gesamte Wirkstoffkomplex sowie die feinen Aroma-Komponenten werden bestmöglich verfügbar. Da diese vitalstoffreichen Tees sehr sauerstoffempfindlich sind, werden sie in einer luftdichten Frischepackung vor Oxidation geschützt. Besonders die intensiv-gedämpften Tees der frühen Pflückung zeichnen sich durch eine feine, nadelartig-gebrochene Blattstuktur und einen unerreicht hohen Extraktgehalt aus. Für volles Aroma und höchste Ergiebigkeit.

Die Pflückzeit bestimmt die Qualität
Neben den Böden und der Anbaulage prägen vor allem die klimatischen Einflüsse die Güte des Tees. Besonders im zeitigen Frühjahr nach der Winterpause wirken sich die milde Frühjahrssonne und das für das südliche Kagoshima typische Klima günstig auf die Bildung von Aroma- und Inhaltsstoffen aus. Tee aus den frühen Pflückungen gilt unter Kennern als der ergiebigste und beste.

Bio-Anbau
Die KEIKO-eigenen Teegärten gehören zu den Pionieren des biologischen Tee-Anbaus und waren die ersten in Japan, die mit dem EG-Biosiegel ausgezeichnet wurden. Alle KEIKO-Tees sind aus kontrolliert ökologischem Anbau gemmäß der EG-Öko-Verordnung.

Die Zubereitung von japanischem Grüntee
Der Geschmack wird außer von der Teequalität von folgenden Parametern bestimmt: der Wasserqualität, der Wassertemperatur, der Ziehdauer und der Dosierung. Dazu möchten wir einige Empfehlungen geben. Doch probieren Sie bitte auch selbst aus, wie der Geschmack bei unterschiedlicher Zubereitung variiert.

Gutes Wasser ist wichtig
Die Wassergüte hat einen großen Einfluss auf den Teegeschmack, vor allem bei den feinen Sorten. Verwenden Sie kalkarmes und ungechlortes Trinkwasser, gefiltertes Wasser oder gutes Tafelwasser.

Für jeden Tee die richtige Wassertemperatur
Das Wasser sollte sprudelnd aufkochen, um Sauerstoff, Kalk und Chlor zu reduzieren, und dann abkühlen. Beim Aufguss mit zu heißem Wasser kann der Tee nicht sein volles Aroma entfalten und er wird leicht bitter. Je hochwertiger die Teequalität ist, desto niedriger sollte die Aufgusstemperatur gewählt werden. Für Tee der 1. Pflückung empfehlen wir eine Temperatur von ca. 60 bis 64 °C. Für Tee aus der 2. und 3. Pflückung sowie für Bancha eignet sich eine Wassertemperatur von ca. 65 bis 70 °C.
Möchten Sie tagsüber mehrmals Tee trinken, empfiehlt es sich, Wasser zu kochen und in einer Thermospumpkanne für Ihre Teepausen bereit zu halten.

Die Dosierung
Geben Sie einen gestrichenen Teelöffel Tee pro Person in ein Tonkännchen. Übergießen Sie die Blätter mit heißem Wasser. Wählen Sie die Größe des Kännchens so, dass damit die bereitstehenden Tasssen zu etwa zwei Dritteln gefüllt werden können.
In Japan wird vor allem Tee aus der 1. Pflückung aus kleinen Tassen, dafür aber relativ stark getrunken. Er ist dann intensiv grün und hat einen herrlich frischen duft. Bancha dagegen wird aus großen Bechern getrunken. Er hat eine hellgrüne Farbe und ist ein guter Durstlöscher.
Je besser die Teequalität ist, desto mehr Aufgüsse lassen sich aus einer Portion bereiten. Daher sind selbst edelste Tees bezogen auf die Ergiebigkeit sehr preiswert. Vergleichen sein einmal mit anderen Getränken und Sie werden überrascht sein!

die Ziehdauer
Je hochwertiger der Tee, desto länger darf er beim ersten Aufguss ziehen, Tee der ersten Pflückung sollte ca. 60 Sekunden ziehen, Bancha lediglich 30 Sekunden. Bei weiteren Aufgüssen sollte der Tee jeweils nur noch ca. 15 Sekunden ziehen. Der fertige Tee sollte nach jedem Aufguss bis auf den letzten Tropfen aus der Kanne geleert werden, damit die Blätter nicht weiterziehen. Wichtig ist, dass der Tee immer frisch zubereitet wird. Einmal fertig sollte er nicht auf einem Stövchen oder in einer Thermoskanne warmgehalten werden, da er sich sonst bald gelb verfärbt und sein frisches Aroma verliert.

Die Lagerung feiner Grüntees
Damit KEIKO-Grüntee seine Frische und seine Wirkstoffe nach dem Öffnen nicht bald verliert, sollten Sie zur Lagerung die Luft nach oben aus der Packung streichen und die Tüte mit einer Klammer gut verschlossen im Kühlschrank oder im Eisfach lagern. Einmal geöffnete Packungen sollten am besten innerhalb von vier Wochen aufgebraucht sein.

Unser Sortiment: Keiko Kabuse-Cha.

Zubereitung - Schritt für Schritt
1. Für jede Person eine Tasse bereitstellen. Aufgekochtes Wasser je nach Sorte auf 60 bis 80 °C abkühlen. Dazu das Wasser entweder in eine Abkühlschale geben oder direkt zum Abkühlen in die Tassen geben, wodurch diese gleichzeitig vorgewärmt werden.

2. Pro Person einen gestrichenen Teelöffel Tee in ein Tonkännchen geben. Die Blätter mit jeweils einer Tasse Wasser pro Person übergießen. Den ersten Aufguss maximal eine Minute ziehen lassen.

3. Soll der Tee mehreren Personen serviert werden, gießt man in jede Tasse zunächst nur wenig Tee, um sie dann in umgekehrter Reihenfolge weiter aufzufüllen. So wird der Tee in allen Tassen gleich stark. Durch die Gießbewegungen gewinnt der Tee nach und nach die richtige grüne Farbe. Gießen Sie auch noch die letzten goldenen Tropfen aus und verhindern so, dass der Tee weiter zieht.

4. Die gefüllten Teeschalen jetzt auf die Untertassen stellen und frisch servieren. Zum ungesüßten Tee wird in Japan gerne eine kleine Süßigkeit gereicht.

5. Um die Frische zu bewahren, werden die weiteren Aufgüsse vorzugsweise direkt hintereinander zubereitet. Dazu jeweils die Teeblätter erneut mit Wasser aus der Abkühlschale übergießen. Nur ca. 15 Sekunden ziehen lassen, da das Blatt bereits aufgequolllen ist. Rundum rasch austeilen.

Wenn sich nach drei bis fünf Aufgüssen keine Extrakte mehr lösen, die Teeblätter durch leichtes Klopfen auf die Kannenhinterseite vom Sieb losklopfen und entleeren. Kanne unter laufendem Wasserhahn gut ausspülen. Lassen Sie den Wasserstrahl durch die Tülle nach innen fließen, um auch das Sieb zu reinigen. Kännchen mit Öffnung nach unter stets offen trocknen lassen.

Das KEIKO-Sortiment

Unser KEIKO-GESAMT-SORTIMENT.

Einzelne KEIKO-Sorten:

Erste früheste Pflückung - April


Halbschattentees aus der ersten frühen Pflückzeit haben eine aromatische Süße und einen fruchtig grünen Duft. Ihr charakteristisches „Schatten-Aroma“ nennt man in der Fachsprache „ooika“. Wir empfehlen für Tee aus der frühen ersten Pflückzeit (schwarze Packungen) vier bis fünf Aufgüsse.

TENBU-FUKA. „fuka“ heißt „tief“ und deutet an, dass dieser Tee besonders intensiv gedämpft ist. Er hat einen schweren süßen Duft und ein überwältigendes Aroma.

SOSHUN „zeitiger Frühling“ ist aus der Vorpflückung Mitte bis Ende April. Durch eine etwas wärmere Trocknung hat er einen wunderbar reichen, vielschichtigen und süßen Duft und einen samtig harmonischen Geschmack. Die Tasse ist leuchtend grün. Nicht nur für Kenner ist dieser Tee ein unvergesslicher Genuss.

SHINCHA-Flugtee „Das erste Grün des Frühlings“, flureszierend grün. Durch einen geringeren Trocknungsgrad absolut frisch schmeckender und duftender Tee der Soshun-Klasse, der für Sie sofort nach der April-Ernte und der anschließenden Verarbeitung eingeflogen wird. Ab Mitte Mai erhältlich, solange der Vorrat reicht.

TENKO „Geschenk des Himmels“ aus der Vorpflückung Ende April, hat wie Tenbu und Soshun diesen „wiederkehrenden Geschmack“, der lange auf der Zunge bleibt. Tenko ist in der Tasse jadegrün. Ein reicher, fruchtig-frischer Duft und ein charaktervoller, nussiger Geschmack sind diesem Tee eigen.

Erste Pflückung - Mai

Für diesen beschatteten Sencha werden die ersten am Stängel aufsprießenden Blätter geerntet. Wir empfehlen für Tee aus der ersten Pflückzeit (grün-schwarze Packungen) drei Aufgüsse.

KABUSE No. 1 ist der Spitzentee aus der ersten Hauptpflückung im Mai. Er hat ein volles, lebendiges Aroma und eine leuchtend-grüne, delikat-duftende Tasse.

Zweite Pflückung - Juni

Hierzu werden auch die nach der vorausgegangenen Ernte nachtreibenden und oben am Stängel sitzenden Blätter gepflückt. Wir empfehlen für Tee aus der zweiten Erntezeit (dunkelgrüne Packungen) drei Aufgüsse.

KABUSE No. 2 ist ein spritzig-grüner Kabusecha aus der Juni-Ernte. Er ist mild aromatisch und in der Tasse frisch-grün und fein-duftend.

Dritte Pflückung - Juli

Für diesen Sencha werden die nach den ersten beiden Ernten nachgewachsenen kleinen Blättchen verwendet. Wir empfehlen für Tee der dritten Pflückung (hellgrüne Packungen) zwei bis drei Aufgüsse.

SENCHA No. 3. wird im Juli geerntet. Die Tasse ist hellgrün. Dieser Tee hat ein angenehmes, feinherbes, erfrischendes Aroma.

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